Demenz und fortschreitende Kommunikation
Aufkommende Forschung zur Unterstützung von Kommunikation und Verbindung für Menschen, die mit Demenz und anderen progressiven Erkrankungen leben.
Der Einsatz von VR zur Unterstützung der Kommunikation bei Menschen mit neurogenen Unterschieden - nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei Erkrankungen wie Morbus Parkinson - ist ein im Entstehen begriffenes Forschungsfeld mit erheblichem Potenzial.
Während die Evidenzbasis noch im Aufbau ist, haben Forschende mehrere theoretische Vorteile von VR für diese Personengruppe identifiziert: ökologisch valide Übungsumgebungen, die reale Kommunikationssituationen simulieren, eine anpassbare Komplexität, die auf individuelle Fähigkeiten zugeschnitten werden kann, sowie Möglichkeiten für erweiterte Übungspraxis über Klinikbesuche hinaus durch Consumer-Headsets.
VR-basierte Werkzeuge, einschließlich Therapy withVR, werden als Ergänzung zur klinischen Arbeit erkundet, indem sie realistische, steuerbare Umgebungen für das Üben alltäglicher Kommunikationsaufgaben bereitstellen - einen Kaffee bestellen, ein Gespräch führen, an Gruppendiskussionen teilnehmen.
3 Studien
Ein Tutorial-Überblick darüber, wie immersive VR Menschen mit neurogenen Kommunikationsunterschieden unterstützen könnte
Ein ASHA-Tutorial, das immersive VR für die sprachtherapeutische Rehabilitation von Erwachsenen mit neurogenen Kommunikationsstörungen prüft. Die Gesamtschlussfolgerung der Autorin ist, dass derzeit unzureichende Evidenz dafür existiert, dass immersive VR den Kommunikationsergebnissen in dieser Population direkt nützt. withVR wird einmal als eines von Beispielen aufkommender Anwendungen genannt, die 'von und für Personen mit Kommunikationsunterschieden entwickelt' werden; das Paper verwendet, testet oder evaluiert withVR nicht.
Siebenjährige interdisziplinäre Fallstudie zur Mit-Gestaltung einer immersiven VR-Küchenumgebung für die Logopädie-Rehabilitation und das altersgerechte Wohnen
Eine mehrphasige, multidisziplinäre Fallstudie, die das siebenjährige Design, die Entwicklung und das Machbarkeits-Testen einer immersiven VR-Küchenumgebung für die Logopädie-Rehabilitation und altersgerechtes Wohnen beschreibt. Die Zusammenarbeit brachte Logopäd:innen, Innenarchitekt:innen (Spezialist:innen für altersgerechtes Wohnen), VR-Programmierer:innen und Technologieberater:innen zusammen. Der Artikel beschreibt die Design-Thinking-Methodik, die phasenweise Entwicklung, HIPAA-bewusste Infrastrukturentscheidungen und Lehren für interdisziplinäre VR-Mit-Entwicklung - statt klinische Ergebnisdaten zu Patient:innen zu berichten.
Einzelgruppen-Prä-Post-Pilotstudie zu immersiven VR-'Outworld'-Erfahrungen bei 13 stationären Patient:innen mit Demenz: praktikabel, gut verträglich und qualitativ engagierend
Eine Einzelgruppen-Prä-Post-Pilotstudie zu immersiven virtuellen Realitäts-Erfahrungen, die an 13 stationäre Krankenhauspatient:innen mit Demenz geliefert wurde (Durchschnittsalter 73,2, Bereich nicht berichtet; 13 Frauen in der Nudelman-Scoping-Review-Auflistung). Die Patient:innen verwendeten ein HTC VIVE Pro Eye-HMD, um auf kuratierte 'Outworld'-VR-Umgebungen zuzugreifen (Orte, die sie nicht mehr persönlich besuchen konnten). Eine Mixed-Methods-Evaluation kombinierte quantitative Prä-Post-Maße mit qualitativen Interviews. Die VR-Erfahrung war gut verträglich und produzierte positives Engagement, obwohl das kleine Einzelgruppen-Design ohne Kontrolle die Kausalinferenz über therapeutischen Nutzen begrenzt.
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