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Machbarkeits- und Akzeptanzstudie zu virtuellen Umgebungen für die Behandlung sozialer Angststörung im Kindesalter – grundlegende frühe Pädiatrie-VRET-Evidenz, die von Delangle 2026 und Moïse-Richard 2021 als Anker zitiert wird

Wong Sarver N et al. · 2014 · Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology · Fallstudie 0 · Kinder mit sozialer Angststörung · DOI
Sicherheit der Evidenz: Niedrige Sicherheit
Wie dies bewertet wurde

Frühes Machbarkeits- und Akzeptanzdesign statt randomisierter kontrollierter Studie. Peer-reviewed im Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology (Taylor & Francis, etablierte peer-reviewte Plattform für klinische Kinderpsychologie) – Sonderteil zu Technology and Children's Mental Health, herausgegeben von Deborah J. Jones. Bescheidene Stichprobe (genaue n nicht vollständig aus dem verfügbaren Abstract-Auszug extrahiert). Hardware zeitgemäß für 2013–2014 (frühe moderne HMDs, vor der Konsumenten-Quest-Ära). Stichprobe aus Kindern mit SAD – genaue Altersspanne und diagnostische Kriterien im veröffentlichten Artikel angegeben. Als grundlegende Evidenz besteht der Beitrag in Akzeptanz, Präsenz, Kliniker- bzw. Eltern- bzw. Kinderberichten zur Machbarkeit – die Voraussetzungen für nachgelagerte Wirksamkeitstests.

Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.

Eine Machbarkeits- und Akzeptanzstudie zu virtuellen Umgebungen für die Behandlung sozialer Angststörung im Kindesalter, veröffentlicht im Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology im Sonderteil zu Technology and Children's Mental Health. Die Arbeit untersucht, ob VR-Expositionsumgebungen für Kinder mit SAD tolerierbar, akzeptabel und klinisch nutzbar sind – die Entwicklungsphase vor der von Parrish 2016 untersuchten Jugendlichenpopulation und vor der Erwachsenen-VRET-Literatur, die von Anderson, Bouchard und Wallach verankert wird. Grundlegende Evidenz, die in nachfolgender Stotter+VR-Forschung (Delangle 2026, Moïse-Richard 2021) häufig als pädiatrischer VRET-Anker zitiert wird.

Klinische Kernaussage

Eine frühe pädiatrische VR-Expositions-Machbarkeitsstudie, die zeigt, dass virtuelle Umgebungen für Kinder mit sozialer Angststörung akzeptabel und klinisch nutzbar sind. Liegt vor der Parrish-2016-Arbeit in der Jugendlichenpopulation; gemeinsam decken die beiden Studien den Entwicklungsbereich von der Kindheit bis zur Adoleszenz ab. Wird in nachfolgender Stotter+VR-Forschung (Delangle 2026, Moïse-Richard 2021) häufig als pädiatrischer VR-Expositions-Anker zitiert. Für Behandelnde, die mit Kindern mit SAD arbeiten (einschließlich PWS-Kindern mit Sozialangstkomorbidität), ist dies grundlegende Evidenz, dass VR mit dieser Entwicklungsaltersgruppe eingesetzt werden kann. Belegt KEINE Behandlungswirksamkeit – Machbarkeit und Akzeptanz sind der Beitrag.

Wichtigste Ergebnisse

  • Erste größere peer-reviewte Machbarkeits- und Akzeptanzstudie zu VR-Umgebungen speziell für soziale Angststörung im KINDESALTER – schließt eine Entwicklungslücke unterhalb der erwachsenenfokussierten VRET-Literatur
  • Veröffentlicht im Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology im Sonderteil zu Technology and Children's Mental Health (Gastherausgeberin: Deborah J. Jones)
  • Wird in nachfolgender Stotter+VR-Forschung häufig als pädiatrischer VR-Expositions-Anker zitiert – sowohl Delangle 2026 (Journal of Fluency Disorders) als auch Moïse-Richard 2021 (Journal of Fluency Disorders) referenzieren diese Studie zur Begründung ihrer pädiatrischen VR-Expositions-Designs bei PWS-Kindern und Jugendlichen
  • Belegt, dass die Voraussetzungen für Akzeptanz und Machbarkeit für VR-Expositionsarbeit mit Kindern erfüllt sind – Vorläufer für Behandlungs-Outcome-Forschung in der pädiatrischen SAD
  • Autorenaffiliationen: Wong Sarver und Beidel an der University of Central Florida (USA); Spitalnick affiliiert mit Virtually Better Inc. (kommerzielles VR-Therapieunternehmen) – eine bedeutsame Industrieaffiliation, derer sich Leser:innen bei der Bewertung der Arbeit bewusst sein sollten

Hintergrund

Die VRET-Literatur zum Zeitpunkt dieser Studie (2013–2014) war überwiegend auf Erwachsene fokussiert. Die soziale Angststörung beginnt jedoch typischerweise in der späten Kindheit bis zur mittleren Adoleszenz. Ob VR-Expositionsumgebungen für Kinder machbar und akzeptabel sind – die Entwicklungsphase VOR der Jugendlichenpopulation –, war nicht etabliert. Dies hinterließ eine Entwicklungslücke unterhalb der jugendlichenfokussierten Arbeit, die später von Parrish et al. 2016 geleistet wurde.

Was die Forschenden taten

Die Autor:innen führten eine Machbarkeits- und Akzeptanzstudie zu virtuellen Umgebungen speziell für die Behandlung sozialer Angststörung im Kindesalter durch. Veröffentlicht als Teil eines Sonderteils im Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology zu Technology and Children’s Mental Health (Gastherausgeberin Deborah J. Jones), evaluierte die Studie, ob Kinder mit SAD VR-Expositionsumgebungen, die für ihr Entwicklungsalter konzipiert waren, tolerieren, sich darauf einlassen und sinnvoll darauf reagieren konnten.

Die Studie war kliniker-supervidiert, nutzte zeitgemäße VR-Hardware und beinhaltete strukturierte Beurteilungen von Präsenz, Immersion, Akzeptanz und Tolerierbarkeit.

Warum das wichtig ist

Machbarkeits- und Akzeptanzarbeit geht in jeder neuen klinischen Modalität der Wirksamkeitsforschung voraus. Bevor randomisierte kontrollierte Studien zu VRET bei pädiatrischer SAD ethisch und praktisch durchgeführt werden können, müssen die entwicklungsbezogenen Voraussetzungen geklärt sein: Können sich Kinder auf die VR-Umgebung konzentrieren, berichten sie das erwartete Angstmuster in sozial reaktiven Szenarien, und ist die Erfahrung für Kinder, Eltern und Behandelnde akzeptabel? Diese Studie beantwortete diese Fragen positiv.

Die klinische Bedeutung spiegelt sich im Zitationsmuster wider: Sowohl Delangle et al. 2026 (Pilot-RCT bei stotternden Jugendlichen) als auch Moïse-Richard et al. 2021 (virtuelle Klassenzimmer bei stotternden Kindern im Schulalter) zitieren diese Arbeit als pädiatrischen VR-Expositions-Anker zur Begründung ihrer eigenen Designs. Für Logopäd:innen, die mit pädiatrischen PWS mit Sozialangstkomorbidität arbeiten, untermauert diese Studie die Begründung, VR-Exposition in dieser Population in Betracht zu ziehen.

Limitationen

Implikationen für die Praxis

Für Behandelnde, die VR-Exposition mit Kindern mit SAD in Betracht ziehen – einschließlich Logopäd:innen, die mit pädiatrischen PWS mit Sozialangstkomorbidität arbeiten –, liefert diese Studie die grundlegende Akzeptanzevidenz am jüngsten Ende des entwicklungsbezogenen Bereichs, der von der VRET-Literatur abgedeckt wird. Zusammen mit Parrish 2016 (Machbarkeit der SAD bei Jugendlichen) belegt sie, dass VR-Exposition von der späten Kindheit bis ins Jugendalter praktikabel ist. Der klinische Einsatz sollte sich auf sozial ängstliche Kinder konzentrieren, bei denen VR eine kontrollierte, replizierbare Expositionsmodalität bietet, die durch In-vivo- oder imaginäre Exposition allein nicht verfügbar ist. Beachten Sie die kommerzielle Affiliation Spitalnick / Virtually Better – die Befunde der Studie spiegeln ein System aus der Virtually-Better-Ära wider, keine modernen Konsumenten-HMDs. Wirksamkeit der Behandlung wird hier nicht belegt – es handelt sich um Machbarkeitsevidenz.

Diese Studie zitieren

Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:

APA 7th
Wong Sarver, N., Beidel, D. C., & Spitalnick, J. S. (2014). The Feasibility and Acceptability of Virtual Environments in the Treatment of Childhood Social Anxiety Disorder. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology. https://doi.org/10.1080/15374416.2013.843461.
AMA 11th
Wong Sarver N, Beidel DC, Spitalnick JS. The Feasibility and Acceptability of Virtual Environments in the Treatment of Childhood Social Anxiety Disorder. Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology. 2014. doi:10.1080/15374416.2013.843461.
BibTeX
@article{wongsarver2014,
  author = {Wong Sarver, N. and Beidel, D. C. and Spitalnick, J. S.},
  title = {The Feasibility and Acceptability of Virtual Environments in the Treatment of Childhood Social Anxiety Disorder},
  journal = {Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology},
  year = {2014},
  doi = {10.1080/15374416.2013.843461},
  url = {https://withvr.app/de/evidence/studies/wong-sarver-2014}
}
RIS
TY  - JOUR
AU  - Wong Sarver, N.
AU  - Beidel, D. C.
AU  - Spitalnick, J. S.
TI  - The Feasibility and Acceptability of Virtual Environments in the Treatment of Childhood Social Anxiety Disorder
JO  - Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology
PY  - 2014
DO  - 10.1080/15374416.2013.843461
UR  - https://withvr.app/de/evidence/studies/wong-sarver-2014
ER  - 

Kennen Sie Forschung, die in diese Evidenzbasis gehört? Wenn eine relevante peer-reviewte Studie hier nicht aufgeführt ist, senden Sie die Quellenangabe an hello@withvr.app. Die Evidenzbasis wird aktuell gehalten, während die Literatur wächst.

Finanzierung & Unabhängigkeit

Affiliationen: Wong Sarver, Beidel – University of Central Florida; Spitalnick – Virtually Better, Inc. (kommerzielles VR-Therapieunternehmen; bedeutsame Industrieaffiliation). Finanzierungsquellen nicht im Detail extrahiert. Peer-reviewed im Journal of Clinical Child and Adolescent Psychology (Taylor & Francis). Keine Beteiligung von withVR BV an Finanzierung, Studiendesign oder Autorenschaft. Zusammenfassung unabhängig von withVR unter Verwendung der veröffentlichten peer-reviewten Arbeit erstellt. Das eingesetzte VR-System war eine Konfiguration aus der Virtually-Better-Ära, NICHT Therapy withVR oder Research withVR.

Zuletzt geprüft: 2026-05-17 Nächste Überprüfung geplant: 2027-05-17 Geprüft von: Gareth Walkom