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Narratives Review - Teletherapie zeigte gleichwertige Stotterergebnisse zur Präsenzversorgung; VR als vielversprechender nächster Schritt

Packman A, Meredith G · 2011 · Journal of Fluency Disorders · Sonstiges · Stotternde Menschen (Kinder und Erwachsene) · DOI
Sicherheit der Evidenz: Sehr niedrige Sicherheit
Wie dies bewertet wurde

Narrativ- oder Kommentarpaper; keine primären experimentellen Daten.

Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.

Dieses narrative Review zeichnete nach, wie Technologie - von Teletherapie über elektronische Geräte bis hin zu VR - die klinische Praxis für stotternde Menschen umgestaltet hat. Es hob Teletherapie-Studien hervor, die vergleichbare Ergebnisse zu persönlichen Diensten zeigten, und diskutierte VR als aufkommende Plattform für abgestuftes Sprechtraining.

Wichtigste Ergebnisse

  • Teletherapie-Studien zeigten vergleichbare Ergebnisse bei weniger Therapeutenkontaktzeit
  • Das Internet erweiterte den Zugang zu Stotterinformationen und Unterstützungsgemeinschaften
  • Geräte für veränderte auditive Rückmeldung zeigten gemischte Evidenz mit begrenztem Langzeitnutzen
  • VR wurde als vielversprechend für abgestufte Exposition eingestuft, mit frühen Pilotdaten, die ökologische Validität unterstützen

Hintergrund

Technologie beeinflusst seit Jahrzehnten, wie Therapeuten stotternde Menschen unterstützen, aber das Tempo des Wandels beschleunigte sich mit dem Internet, mobilen Geräten und Virtual Reality rapide. Packman und Meredith überprüften diese Entwicklung, um zu identifizieren, welche Technologien bedeutsame Evidenz angesammelt hatten und welche vielversprechend, aber unbewiesen blieben.

Was die Forschenden getan haben

Die Autoren zeichneten die Entwicklung und Einführung von vier Technologiekategorien nach: Teletherapie, Internet und webbasierte Ressourcen, Geräte für veränderte auditive Rückmeldung (AAF) und Virtual Reality. Für jede untersuchten sie die verfügbare Evidenz hinsichtlich Wirksamkeit, Zugänglichkeit und praktischer Implementierung. Das Review konzentrierte sich besonders darauf, wie Technologie die Beziehung zwischen Therapeut und Klient verändert hatte und ob die Ergebnisse mit traditionellen persönlichen Ansätzen vergleichbar waren.

Was sie herausfanden

Teletherapie erwies sich als die evidenzmäßig am besten unterstützte Technologie. Randomisierte kontrollierte Studien zeigten, dass per Teletherapie durchgeführte Program Ergebnisse erzielten, die mit persönlicher Unterstützung vergleichbar waren, oft bei deutlich weniger Therapeutenkontaktzeit. Dies machte Dienste für Menschen in abgelegenen Gebieten zugänglich, die zuvor begrenzte Optionen hatten. Das Internet erweiterte den Zugang zu Informationen und schuf Online-Gemeinschaften, in denen stotternde Menschen sich verbinden und Erfahrungen austauschen konnten. AAF-Geräte - die das Timing oder die Frequenz der auditiven Rückmeldung des Sprechers verändern - zeigten anfängliches Potenzial, lieferten aber in kontrollierten Studien gemischte Ergebnisse mit begrenzter Evidenz für Langzeitnutzen. VR wurde als vielversprechend für die Schaffung abgestufter Sprechumgebungen identifiziert, wobei frühe Pilotdaten darauf hindeuteten, dass virtuelle Publikumsgruppen echte kommunikative Reaktionen hervorrufen können.

Warum dies wichtig ist

Dieses Review ordnete VR in ein breiteres historisches Muster ein: Technologien erzeugen häufig frühe Begeisterung, bevor die Evidenz nachzieht. Indem gezeigt wurde, dass Teletherapie erfolgreich war, weil sie rigorosen Standards unterzogen wurde - einschließlich randomisierter kontrollierter Studien - argumentierten die Autoren, dass aufkommende Tools wie VR denselben Weg gehen sollten. Das Review betonte auch, dass Technologie am besten als Erweiterung klinischer Beziehungen funktioniert und nicht als Ersatz dafür.

Einschränkungen

Das Review war narrativ statt systematisch, sodass die Studienauswahl möglicherweise nicht umfassend ist. Es wurde 2011 veröffentlicht, was bedeutet, dass die beschriebene VR-Landschaft auf sehr frühe Machbarkeitsarbeiten beschränkt war. Die rasche Weiterentwicklung der VR-Technologie seit der Veröffentlichung bedeutet, dass einige der diskutierten praktischen Barrieren inzwischen adressiert worden sind.

Implikationen für die Praxis

Therapeuten sollten Teletherapie in die Routinepraxis für unterversorgte Populationen integrieren und aufkommende Modalitäten wie VR denselben evidenzbasierten Standards unterwerfen wie traditionelle Methoden.

Diese Studie zitieren

Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:

APA 7th
Packman, A., & Meredith, G. (2011). Technology and the evolution of clinical methods for stuttering. Journal of Fluency Disorders. https://doi.org/10.1016/j.jfludis.2011.10.003.
AMA 11th
Packman A, Meredith G. Technology and the evolution of clinical methods for stuttering. Journal of Fluency Disorders. 2011. doi:10.1016/j.jfludis.2011.10.003.
BibTeX
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}
RIS
TY  - JOUR
AU  - Packman, A.
AU  - Meredith, G.
TI  - Technology and the evolution of clinical methods for stuttering
JO  - Journal of Fluency Disorders
PY  - 2011
DO  - 10.1016/j.jfludis.2011.10.003
UR  - https://withvr.app/de/evidence/studies/packman-2011
ER  - 

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Finanzierung & Unabhängigkeit

Keine Beteiligung von withVR BV an Finanzierung, Studiendesign oder Autorenschaft. Zusammenfassung unabhängig von withVR auf Basis des veröffentlichten Artikels erstellt.

Zuletzt geprüft: 2026-05-12 Nächste Überprüfung geplant: 2027-05-12 Geprüft von: Gareth Walkom