Diese Seite wurde aus dem Englischen übersetzt. Wenn etwas seltsam klingt, wechseln Sie zur englischen Version. Auf Englisch ansehen.
DVD-basiertes Werkzeug zur sozialen Simulation wird von stotternden Erwachsenen gut angenommen
Wie dies bewertet wurde
Deskriptive Umfrage (n=37) bei australischen Erwachsenen, die stottern. Nützlich zur Charakterisierung von Perspektiven und Bedürfnissen; kann keinen Effekt nachweisen.
Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.
Siebenunddreißig stotternde Erwachsene nutzten ein DVD-basiertes Werkzeug zur sozialen Simulation mit 25 vorab aufgezeichneten Videoszenarien und füllten anschließend einen Fragebogen aus. Die Teilnehmenden bewerteten das Werkzeug überwältigend positiv, mit 97-100% Zustimmung bei Angst-Items und 84-97% bei Flüssigkeits-Items.
Wichtigste Ergebnisse
- 97-100% positive Zustimmung bei angstbezogenen Items
- 84-97% positive Zustimmung bei Flüssigkeits-Items
- Fast alle Befragten berichteten, dass die Szenarien gefürchtete Sprechsituationen realistisch darstellten
- 95% stimmten zu, dass das Werkzeug hilfreich für den Transfer von Fähigkeiten ins reale Leben war
Hintergrund
Viele stotternde Erwachsene empfinden die Lücke zwischen klinischen Sitzungen und alltäglichen Sprechsituationen als eine der schwierigsten Aspekte des Unterstützungsprozesses. Das Üben in vertrauten, sicheren Umgebungen bereitet nicht immer auf die Unvorhersehbarkeit und den sozialen Druck realer Gespräche vor. Meredith und Kollegen entwickelten ein DVD-basiertes Werkzeug zur sozialen Simulation mit vorab aufgezeichneten Videoszenarien, die häufig gefürchtete Sprechsituationen darstellen sollten, und wollten wissen, ob stotternde Erwachsene es als nützlich empfinden würden.
Was die Forschenden getan haben
Siebenunddreißig stotternde Erwachsene aus ganz Australien erhielten Zugang zum Werkzeug zur sozialen Simulation, das 25 Videoszenarien mit alltäglichen Kommunikationssituationen enthielt, wie Essen bestellen, Telefonieren und Sprechen in Gruppensettings. Nach der Nutzung des Werkzeugs füllten die Teilnehmenden einen strukturierten Fragebogen aus, der ihre Wahrnehmungen zum Realismus, zur Relevanz und zur Nützlichkeit des Werkzeugs sowohl für Angstmanagement als auch für Flüssigkeitsübung erfasste.
Was sie herausfanden
Die Resonanz war überwältigend positiv. Bei angstbezogenen Items stimmten 97-100% der Teilnehmenden zu, dass die Szenarien relevant und hilfreich waren. Bei flüssigkeitsbezogenen Items lag die Zustimmung zwischen 84-97%. Fast alle Befragten berichteten, dass die Szenarien Situationen realistisch darstellten, die sie im Alltag als herausfordernd empfinden. Fünfundneunzig Prozent stimmten zu, dass das Werkzeug hilfreich für den Transfer von Kommunikationsfähigkeiten aus klinischen Settings in reale Situationen war. Die Teilnehmenden schätzten besonders die Möglichkeit, in ihrem eigenen Tempo zu üben und Szenarien bei Bedarf erneut durchzugehen.
Warum dies wichtig ist
Diese Studie zeigt, dass selbst relativ Low-Tech-Simulationswerkzeuge von stotternden Menschen gut angenommen werden können, wenn sie um realistische, alltägliche Kommunikationsherausforderungen herum gestaltet sind. Das Werkzeug wurde kostenlos online zur Verfügung gestellt, was bedeutsam ist, um Menschen in ländlichen und unterversorgten Gebieten zu erreichen, wo spezialisierte Unterstützung möglicherweise begrenzt ist. Es bietet auch eine Grundlage für das Verständnis, welche Funktionen bei der Gestaltung fortschrittlicherer Simulationswerkzeuge, einschließlich VR-basierter Systeme, am wichtigsten sind.
Einschränkungen
Die Studie stützte sich ausschließlich auf Selbstberichts-Fragebogendaten ohne objektive Maße für Kommunikationsergebnisse oder Angst. Es gab keine Kontrollgruppe und keine Nachuntersuchung, um zu beurteilen, ob die Nutzung des Werkzeugs zu dauerhaften Veränderungen führte. Die Stichprobe war, obwohl für eine Pilotstudie angemessen, aus einem einzigen Land rekrutiert und repräsentiert möglicherweise nicht die breitere Population stotternder Menschen.
Implikationen für die Praxis
Videobasierte soziale Simulation kann als kostengünstige, zugängliche Ergänzung zu Programmen zur Kommunikationsförderung dienen. Die kostenlose Online-Verfügbarkeit adressiert Versorgungslücken in ländlichen und unterversorgten Gebieten.
Diese Studie zitieren
Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:
@article{meredith2023,
author = {Meredith, G. and Achterbosch, L. and Peck, B. and Terry, D. and Dekker, E. and Packman, A.},
title = {The Use of an Interactive Social Simulation Tool for Adults Who Stutter: A Pilot Study},
journal = {European Journal of Investigation in Health, Psychology and Education},
year = {2023},
doi = {10.3390/ejihpe13010014},
url = {https://withvr.app/de/evidence/studies/meredith-2023}
}TY - JOUR
AU - Meredith, G.
AU - Achterbosch, L.
AU - Peck, B.
AU - Terry, D.
AU - Dekker, E.
AU - Packman, A.
TI - The Use of an Interactive Social Simulation Tool for Adults Who Stutter: A Pilot Study
JO - European Journal of Investigation in Health, Psychology and Education
PY - 2023
DO - 10.3390/ejihpe13010014
UR - https://withvr.app/de/evidence/studies/meredith-2023
ER - Kennen Sie Forschung, die in diese Evidenzbasis gehört? Wenn eine relevante peer-reviewte Studie hier nicht aufgeführt ist, senden Sie die Quellenangabe an hello@withvr.app. Die Evidenzbasis wird aktuell gehalten, während die Literatur wächst.
Finanzierung & Unabhängigkeit
Keine Beteiligung von withVR BV an Finanzierung, Studiendesign oder Autorenschaft. Zusammenfassung unabhängig von withVR auf Basis des veröffentlichten Artikels erstellt.