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Einzelgruppen-Prä-Post-Pilotstudie zu immersiven VR-'Outworld'-Erfahrungen bei 13 stationären Patient:innen mit Demenz: praktikabel, gut verträglich und qualitativ engagierend
Wie dies bewertet wurde
Einzelgruppen-Prä-Post-Pilotstudie (n=13) ohne Kontrollbedingung. Peer-Review in JMIR Aging (eine anerkannte Open-Access-PubMed-indexierte Fachzeitschrift). Akzeptanz- und Machbarkeitsbefunde sind auf Pilotniveau robust; klinische Ergebnis-Inferenzen sind durch die Abwesenheit einer Kontrollgruppe, die kleine Stichprobe, das Einzelsitzungs- oder Kurzprotokoll-Design und die Heterogenität der Demenz-Typen, Schweregrade und Stadien in der eingeschlossenen Stichprobe (genaue Aufschlüsselung der Demenz-Subtypen in der Nudelman et al. 2026-Scoping-Review-Tabellierung nicht detailliert) begrenzt.
Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.
Eine Einzelgruppen-Prä-Post-Pilotstudie zu immersiven virtuellen Realitäts-Erfahrungen, die an 13 stationäre Krankenhauspatient:innen mit Demenz geliefert wurde (Durchschnittsalter 73,2, Bereich nicht berichtet; 13 Frauen in der Nudelman-Scoping-Review-Auflistung). Die Patient:innen verwendeten ein HTC VIVE Pro Eye-HMD, um auf kuratierte 'Outworld'-VR-Umgebungen zuzugreifen (Orte, die sie nicht mehr persönlich besuchen konnten). Eine Mixed-Methods-Evaluation kombinierte quantitative Prä-Post-Maße mit qualitativen Interviews. Die VR-Erfahrung war gut verträglich und produzierte positives Engagement, obwohl das kleine Einzelgruppen-Design ohne Kontrolle die Kausalinferenz über therapeutischen Nutzen begrenzt.
Eine Pilotstudie, die zeigt, dass immersive VR (HTC VIVE Pro Eye) für stationäre Krankenhauspatient:innen mit Demenz praktikabel, gut verträglich und qualitativ engagierend ist, wenn sie verwendet wird, um 'Outworld'-Erfahrungen (kuratierte VR-Umgebungen, die die Person nicht mehr physisch besuchen kann) zu liefern. Die Studie stützt die Praktikabilität immersiver VR in der stationären Demenz-Versorgung; sie etabliert NICHT die Wirksamkeit für klinische Ergebnisse (Kognition, Stimmung, Verhalten) - eine kontrollierte Studie mit längerer Katamnese ist nötig, bevor immersive VR als Standard-Demenz-Versorgung empfohlen werden kann. Für Logopäd:innen, die mit kognitiv-kommunikativen Beeinträchtigungen bei Demenz arbeiten, ist dies nützliche Machbarkeitsevidenz.
Wichtigste Ergebnisse
- Einzelgruppen-Prä-Post-Pilot zu immersiven VR-'Outworld'-Erfahrungen (kuratierte VR-Umgebungen, die die Patient:innen nicht mehr besuchen können) bei 13 stationären Krankenhauspatient:innen mit Demenz
- HTC VIVE Pro Eye-Head-Mounted-Display - hochauflösende Forschungs-Hardware, die einen starken Machbarkeitstest mit den leistungsfähigsten Consumer-VR-Systemen bietet
- Mixed-Methods-Evaluation: quantitative Prä-Post-Maße plus qualitative Interviews, die in-the-moment und post-Sitzung Erfahrungen erfassen
- Immersive VR war in dieser stationären Demenz-Population praktikabel und gut verträglich - ein nicht-triviales Ergebnis angesichts dessen, dass frühere Berichte Bedenken bezüglich Cybersickness, Desorientierung und HMD-Passform-Problemen bei älteren oder kognitiv beeinträchtigten Nutzer:innen aufgeworfen hatten
- Qualitative Interviews berichteten von positivem Engagement und emotionaler Reaktion auf Outworld-Szenarien - in Übereinstimmung mit der breiteren VR-bei-Demenz-Literatur zu emotionalem Nutzen und 'Reminiszenz'-Affordanzen
- Durchschnittliches Teilnehmer:innen-Alter 73,2 Jahre (Bereich in der Nudelman-Scoping-Review-Tabellierung dieser Studie nicht berichtet)
Hintergrund
Demenz ist mit fortschreitendem Verlust an Unabhängigkeit und reduziertem Zugang zu Umgebungen und Aktivitäten verbunden, die die Identität und das soziale Leben der Person verankerten. Stationäre Krankenhausaufenthalte verstärken dies durch die Isolierung von Menschen in klinischen Umgebungen. Immersive virtuelle Realität wurde als eine Möglichkeit vorgeschlagen, ‘Outworld’-Erfahrungen zu liefern - kuratierte Umgebungen, die die Person nicht mehr physisch besuchen kann - mit potenziellen Vorteilen für Engagement, Stimmung, Reminiszenz und Umweltorientierung. Vor dieser Studie war die Praktikabilität von Consumer-Forschungs-VR (HTC VIVE Pro Eye) in tatsächlichen stationären Demenz-Populationen jedoch nicht gut etabliert.
Was die Forscher:innen taten
13 stationäre Krankenhauspatient:innen mit Demenz wurden in einer Einzelgruppen-Prä-Post-Mixed-Methods-Pilotstudie eingeschrieben. Jede/r Patient:in verwendete das HTC VIVE Pro Eye-Head-Mounted-Display, um auf eine immersive VR-‘Outworld’-Erfahrung zuzugreifen. Die Studie kombinierte quantitative Prä-Post-Maße mit qualitativen Interviews, um in-the-moment und post-Sitzung Erfahrungen zu erfassen.
Was sie fanden
Die immersive VR-Erfahrung war in dieser stationären Demenz-Population praktikabel und gut verträglich - ein nicht-triviales Ergebnis angesichts früherer Bedenken bezüglich Cybersickness, Desorientierung und HMD-Passform-Problemen bei älteren oder kognitiv beeinträchtigten Nutzer:innen. Qualitative Interviews berichteten von positivem Engagement und emotionaler Reaktion.
Warum das wichtig ist
Dies ist ein Machbarkeitspilot, keine Wirksamkeitsstudie. Ihr Beitrag besteht darin zu etablieren, dass immersive VR mit Hardware in Forschungsqualität (HTC VIVE Pro Eye) in einem stationären Demenz-Setting praktikabel ist, was die Tür zu kontrollierten Studien spezifischer therapeutischer Anwendungen öffnet - kognitiv-kommunikative Arbeit, Reminiszenztherapie, Umweltorientierung, Familienengagement.
Limitationen
- Einzelgruppen-Prä-Post-Design ohne Kontrolle. Engagement und positive Reaktion können nicht spezifisch der VR zugeschrieben werden, sondern könnten auf die Aufmerksamkeit, Neuheit oder soziale Interaktion zurückzuführen sein, die die Sitzung umgibt.
- Kleine n=13 - die Präzision der Akzeptanz-Schätzungen ist begrenzt.
- Heterogenität von Demenz-Typ und Schweregrad in verfügbaren Scoping-Review-Tabellierungen nicht detailliert; Generalisierung über das Demenz-Spektrum ist unklar.
- Kurzes Protokoll - anhaltendes Engagement über Wochen oder Monate und längerfristige kognitive/Verhaltens-Ergebnisse wurden nicht evaluiert.
- Hardware in Forschungsqualität (HTC VIVE Pro Eye) - eine Replikation mit Consumer-HMDs (Meta Quest 2/3) würde realweltliche Einsatzfähigkeit informieren.
Implikationen für die Praxis
Für Logopäd:innen und verbündete Kliniker:innen, die mit Menschen mit Demenz in stationären Settings arbeiten, stützt diese Studie die Praktikabilität immersiver VR mit Hardware in Forschungsqualität. Der 'Outworld-Erfahrungen'-Rahmen - die Verwendung von VR, um auf Orte zuzugreifen, die der/die Patient:in nicht mehr physisch besuchen kann - ist ein klinisch nützliches Konzept, das auf Reminiszenzarbeit, Umweltengagement und familien-/identitäts-verankerte Therapieziele abgebildet werden kann. Allerdings ist dies ein Pilot ohne Kontrollgruppe; zitieren Sie ihn nicht als Wirksamkeitsevidenz für Kognition, Stimmung oder Verhaltensergebnisse. Verwenden Sie ihn, um einen Machbarkeitspilot in Ihrem eigenen Dienst zu rechtfertigen, nicht um zu argumentieren, dass immersive VR eine bewiesene Demenz-Intervention ist.
Diese Studie zitieren
Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:
@article{matsangidou2023,
author = {Matsangidou, M. and Solomou, T. and Frangoudes, F. and Papayianni, E. and Pattichis, C. S.},
title = {Offering Outworld Experiences to In-Patients With Dementia Through Virtual Reality: Mixed Methods Study},
journal = {JMIR Aging},
year = {2023},
doi = {10.2196/45799},
url = {https://withvr.app/de/evidence/studies/matsangidou-2023}
}TY - JOUR
AU - Matsangidou, M.
AU - Solomou, T.
AU - Frangoudes, F.
AU - Papayianni, E.
AU - Pattichis, C. S.
TI - Offering Outworld Experiences to In-Patients With Dementia Through Virtual Reality: Mixed Methods Study
JO - JMIR Aging
PY - 2023
DO - 10.2196/45799
UR - https://withvr.app/de/evidence/studies/matsangidou-2023
ER - Kennen Sie Forschung, die in diese Evidenzbasis gehört? Wenn eine relevante peer-reviewte Studie hier nicht aufgeführt ist, senden Sie die Quellenangabe an hello@withvr.app. Die Evidenzbasis wird aktuell gehalten, während die Literatur wächst.
Finanzierung & Unabhängigkeit
Affiliationen: Universität Zypern und Cyprus Research and Innovation Center. Finanzierungsdetails nicht aus dem für diese Zusammenfassung verwendeten veröffentlichten PDF extrahiert (das verfügbare PDF war ein gerasterter ProQuest-Druck ohne wählbaren Text). Open Access über JMIR Aging. Keine Beteiligung von withVR BV an Finanzierung, Studiendesign oder Autorenschaft. Zusammenfassung unabhängig von withVR auf Basis des veröffentlichten peer-reviewten Artikels und der Nudelman et al. 2026-Scoping-Review-Tabellierung erstellt. Das verwendete VR-System war eine angepasste HTC-VIVE-Pro-Eye-basierte 'Outworld-Experiences'-Anwendung, NICHT Therapy withVR oder Research withVR.