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Narratives Review von 5 VR-Stotterstudien - VR entspricht realen Publikumsbedingungen und wiederholte Sitzungen reduzieren Angst

Marusic P, Leko Krhen A · 2022 · Hrvatska revija za rehabilitacijska istrazivanja · Sonstiges · Erwachsene, die stottern · DOI
Sicherheit der Evidenz: Sehr niedrige Sicherheit
Wie dies bewertet wurde

Narrativ- oder Kommentarpaper; keine primären experimentellen Daten.

Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.

Dieses narrative Review fasste fünf empirische Studien zusammen, die VR bei stotternden Erwachsenen untersuchten. Konsistente Evidenz zeigte, dass VR-Umgebungen Kommunikationserfahrungen erzeugen, die mit realen Settings vergleichbar sind, und dass wiederholte VR-Sprechsitzungen Angst reduzieren.

Wichtigste Ergebnisse

  • Stotterhäufigkeit, Kommunikationsangst und Zuversicht in VR korrelieren stark mit Bedingungen vor realem Publikum
  • Herausfordernde virtuelle Szenarien erzeugen mehr Stottern als unterstützende
  • Wiederholte VR-Sitzungen waren mit reduzierter Angst und verringerter physiologischer Erregung assoziiert
  • VR nimmt einen praktischen Mittelweg zwischen imaginationsbasierter und In-vivo-Exposition ein

Hintergrund

Virtual Reality wird seit über einem Jahrzehnt als Werkzeug zur Unterstützung stotternder Menschen erforscht, aber die Evidenz blieb auf einzelne Studien verstreut. Marusic und Leko Krhen machten sich daran, diese Ergebnisse in einem narrativen Review zusammenzubringen und stellten zwei Fragen: Erzeugt VR Kommunikationserfahrungen, die mit dem realen Leben vergleichbar sind, und können wiederholte VR-Sitzungen zu bedeutsamen Veränderungen führen?

Was die Forschenden getan haben

Die Autoren identifizierten und synthetisierten fünf empirische Studien, die VR bei stotternden Erwachsenen verwendeten. Sie untersuchten die berichteten Ergebnisse über drei Bereiche hinweg: ökologische Validität (fühlt sich VR wie echtes Sprechen an?), Verhaltensreaktion (entspricht Stottern in VR dem Stottern in realen Situationen?) und Veränderung über die Zeit (führen wiederholte Sitzungen zu Verbesserungen?). Das Review ordnete VR auch in die breitere Landschaft expositionsbasierter Ansätze ein.

Was sie herausfanden

Über die überprüften Studien hinweg zeigte die Evidenz konsistent, dass VR-Umgebungen Kommunikationserfahrungen erzeugen, die realen Bedingungen eng ähneln. Stotterhäufigkeit, Kommunikationsangst und Sprechervertrauen in VR korrelierten alle stark mit Maßen vor realem Publikum. Wichtig ist, dass VR-Szenarien manipuliert werden konnten, um die Schwierigkeit zu erhöhen oder zu verringern - herausfordernde Publikumsgruppen erzeugten mehr Stottern als unterstützende, was das widerspiegelt, was im Alltag geschieht. Studien mit wiederholten VR-Sitzungen berichteten über Reduktionen von Angst und physiologischer Erregung im Zeitverlauf. Die Autoren positionierten VR als nützlichen Mittelweg zwischen imaginationsbasierten Ansätzen (denen es an Realismus mangelt) und In-vivo-Exposition (der es an Kontrolle mangelt).

Warum dies wichtig ist

Für Therapeuten, die VR in Betracht ziehen, bestätigt dieses Review, dass die Technologie echte kommunikative Reaktionen erzeugt anstatt künstlicher. Die Möglichkeit, spezifische Umgebungsvariablen zu manipulieren - Publikumsgröße, -verhalten, Setting - bedeutet, dass Therapeuten individualisierte Sprechhierarchien konstruieren können, die auf die Bedürfnisse jeder Person zugeschnitten sind. Dieses Maß an Kontrolle ist mit realer Übung allein schwer zu erreichen.

Einschränkungen

Nur fünf Studien wurden eingeschlossen, alle mit Erwachsenen. Das Review folgte keiner systematischen Methodik, sodass relevante Studien möglicherweise übersehen wurden. Die meisten eingeschlossenen Studien verwendeten kleine Stichproben und kurzfristige Designs, was Fragen zu Langzeitergebnissen offenlässt.

Implikationen für die Praxis

Therapeuten können Publikumsverhalten, Raumgröße und sozialen Druck manipulieren, um individualisierte Hierarchien aufzubauen. VR sollte die direkte therapeutengeleitete Unterstützung ergänzen - nicht ersetzen.

Diese Studie zitieren

Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:

APA 7th
Marusic, P., & Leko Krhen, A. (2022). Virtual reality as a therapy for stuttering. Hrvatska revija za rehabilitacijska istrazivanja. https://doi.org/10.31299/hrri.58.1.6.
AMA 11th
Marusic P, Leko Krhen A. Virtual reality as a therapy for stuttering. Hrvatska revija za rehabilitacijska istrazivanja. 2022. doi:10.31299/hrri.58.1.6.
BibTeX
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  url = {https://withvr.app/de/evidence/studies/marusic-2022}
}
RIS
TY  - JOUR
AU  - Marusic, P.
AU  - Leko Krhen, A.
TI  - Virtual reality as a therapy for stuttering
JO  - Hrvatska revija za rehabilitacijska istrazivanja
PY  - 2022
DO  - 10.31299/hrri.58.1.6
UR  - https://withvr.app/de/evidence/studies/marusic-2022
ER  - 

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Finanzierung & Unabhängigkeit

Keine Beteiligung von withVR BV an Finanzierung, Studiendesign oder Autorenschaft. Zusammenfassung unabhängig von withVR auf Basis des veröffentlichten Artikels erstellt.

Zuletzt geprüft: 2026-05-12 Nächste Überprüfung geplant: 2027-05-12 Geprüft von: Gareth Walkom