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Fallserie (n=3) - VR-Klassenzimmerübung zu Hause war durchführbar und senkte die Herzfrequenz bei jungen Menschen, die stottern
Wie dies bewertet wurde
Fallserie mit drei Teilnehmenden. Nützlich als Machbarkeitsevidenz in schulpflichtigen Populationen; kein Wirkungsnachweis möglich.
Die Bewertungen verwenden ein vereinfachtes vierstufiges Schema (Hoch, Mittel, Niedrig, Sehr niedrig), angelehnt an die GRADE working group. Mehr darüber erfahren, wie Studien bewertet werden.
Drei stotternde Kinder und Jugendliche (9–12 Jahre) nutzten zwei Wochen lang ein tragbares VR-Headset zu Hause, um das Sprechen in einem virtuellen Klassenzimmer zu üben. Zwei zeigten danach reduziertes Stottern, alle zeigten eine verringerte Herzfrequenz, und alle berichteten, dass die Erfahrung Spaß machte, realistisch war und das Selbstvertrauen stärkte.
Eine Fallserie mit drei Teilnehmenden, die darauf hindeutet, dass VR-Sprechübung für schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die stottern, durchführbar ist; die Stichprobengröße schließt Wirkungsaussagen aus.
Wichtigste Ergebnisse
- Zwei von drei Teilnehmenden zeigten reduzierte Stotterhäufigkeit; einer sank von 4,61 % auf 0 %
- Die mittlere Herzfrequenz während der VR-Sitzungen sank bei allen drei Teilnehmenden
- Alle Teilnehmenden empfanden das virtuelle Klassenzimmer als immersiv und realistisch
- Die thematische Analyse ergab drei Themen: Die Erfahrung machte Spaß (Fun), fühlte sich realistisch an (Realistic) und förderte gutes Sprechen/Üben (Good Speech/Practice) mit Unterthemen verbessertes Sprechen und gesteigertes Selbstvertrauen
Hintergrund
Die meiste VR-Forschung mit stotternden Menschen hat sich auf Erwachsene konzentriert, was eine Lücke im Verständnis hinterlässt, wie jüngere Menschen auf virtuelle Sprechumgebungen reagieren. Kinder und Jugendliche stehen vor einzigartigen kommunikativen Anforderungen – Klassenzimmerpräsentationen, lautes Vorlesen und Interaktionen mit Gleichaltrigen –, die in einem klinischen Setting schwer nachzubilden sind. Ein tragbares, heimbasiertes VR-System könnte jungen Menschen einen sicheren Raum bieten, diese Situationen nach ihrem eigenen Zeitplan zu üben.
Was die Forscher taten
Drei stotternde Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 12 Jahren (SSI-4-Schweregrad: 2 leicht + 1 mittelgradig) erhielten ein tragbares Oculus VR-Headset zur Nutzung zu Hause über einen Zeitraum von zwei Wochen. Die VR-Umgebung simulierte ein Klassenzimmer, in dem die Teilnehmenden vorne standen und vor einer Gruppe virtueller Mitschüler sprachen. Die Teilnehmenden wurden über eine lokale Selbsthilfegruppe und die Klinik der Oklahoma State University rekrutiert und erhielten einen Gutschein über 100 USD; die Studie war IRB-genehmigt.
Ergebnismaße umfassten das Stuttering Severity Instrument-4 (SSI-4), den Overall Assessment of the Speaker’s Experience of Stuttering (OASES), die Locus of Control of Behavior Scale (LCB), den Presence Questionnaire und eine Angstcheckliste. Die Herzfrequenz wurde während der Sitzungen überwacht, und die Stotterhäufigkeit wurde vor und nach dem zweiwöchigen Übungszeitraum gemessen. Nach der letzten Sitzung nahm jede Person an einem halbstrukturierten Interview über ihre Erfahrungen teil.
Was sie herausfanden
Zwei der drei Teilnehmenden zeigten eine messbare Reduktion der Stotterhäufigkeit nach dem Übungszeitraum, wobei die Rate einer Person von 4,61 % auf 0 % sank. Alle drei Teilnehmenden zeigten einen Rückgang der mittleren Herzfrequenz über die Sitzungen hinweg, was darauf hindeutet, dass sie sich mit der Zeit wohler fühlten. In den Interviews beschrieben alle drei die Erfahrung als spaßig und sagten, das virtuelle Klassenzimmer habe sich realistisch angefühlt. Eine thematische Analyse ihrer Antworten identifizierte drei konsistente Themen: Freude, Realismus und gesteigertes Selbstvertrauen in Sprechsituationen.
Warum das wichtig ist
Diese Studie gehört zu den ersten, die VR-basiertes Sprechtraining mit stotternden Jugendlichen in einer häuslichen Umgebung untersucht. Die positiven Reaktionen und die Machbarkeit der unbeaufsichtigten Nutzung deuten darauf hin, dass tragbare VR die Reichweite der Sprechunterstützung über die Klinikwände hinaus erweitern könnte. Für Familien in ländlichen oder unterversorgten Gebieten könnte heimbasiertes VR-Training den begrenzten Zugang zu persönlichen Diensten ergänzen.
Einschränkungen
Die Stichprobe von drei Teilnehmenden ist zu klein, um gesicherte Schlussfolgerungen zu ziehen. Es gab keine Kontrollgruppe, sodass die beobachteten Verbesserungen nicht allein dem VR-Training zugeschrieben werden können. Der zweiwöchige Zeitrahmen war kurz, und es ist unklar, ob etwaige Fortschritte langfristig erhalten bleiben würden.
Implikationen für die Praxis
Tragbare VR-Systeme könnten stotternden Jugendlichen eine praktische Möglichkeit bieten, das Sprechen außerhalb der Klinik zu üben und den Kompetenztransfer zu unterstützen. Der Ansatz könnte auch Menschen in ländlichen Gebieten dienen.
Diese Studie zitieren
Wenn Sie diese Studie in Ihrer Arbeit zitieren, sind dies die kanonischen Zitierformate:
@article{brock2023,
author = {Brock, K. R.},
title = {A preliminary investigation into the effectiveness of a virtual reality scenario for adolescents who stutter},
journal = {Master's thesis, Oklahoma State University},
year = {2023},
url = {https://withvr.app/de/evidence/studies/brock-2023}
}TY - JOUR
AU - Brock, K. R.
TI - A preliminary investigation into the effectiveness of a virtual reality scenario for adolescents who stutter
JO - Master's thesis, Oklahoma State University
PY - 2023
UR - https://withvr.app/de/evidence/studies/brock-2023
ER - Kennen Sie Forschung, die in diese Evidenzbasis gehört? Wenn eine relevante peer-reviewte Studie hier nicht aufgeführt ist, senden Sie die Quellenangabe an hello@withvr.app. Die Evidenzbasis wird aktuell gehalten, während die Literatur wächst.
Finanzierung & Unabhängigkeit
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